Checkliste zum optimalen Cyber-Schutz

Digital Security - Yes or No

Der Versicherungsmarkt für Cyber-Versicherungen ist noch relativ jung. Derzeit haben Sie nur bei ganz wenigen Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit Cyber-Risiken zu versichern. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede im Aufbau des Versicherungsschutzes und im Leistungsumfang. Jeder Versicherer hat eigene Versicherungsbedingungen entwickelt. Die Kalkulation erfolgt in der Regel anhand von Fragebögen zum individuellen Risiko.

Ein gute Cyber-Deckung sollte mindestens folgende kundenfreundliche Reglungen enthalten:

  • Kombination aus Dritt-(Haftpflicht) und Eigenschäden
  • Bei Betriebsunterbrechungsschäden gelten alle Umsätze (Online- und Offline-Umsätze) mitversichert.
  • Es gilt die Definition der Primärdeckung. Das heißt die Cyber-Police leistet vorrangig und unabhängig von evtl. anderen bestehenden Versicherungen, die sich in Teilbereichen überschneiden können. Deshalb kein Kompetenzgerangel und ein schnelles reagieren ist dadurch gewährleistet.
  • weitgehender Verzicht auf Sublimits. Der Versicherungsschutz soll nicht durch viele Sublimits (Unterversicherungssummen) eingeschränkt werden.
  • Der Versicherer hat keine versteckte Obliegenheitspflichten für den Versicherungsnehmer in den Cyberbedingungen berücksichtigt, um im Schadensfall die Leistung zu verweigern (Thema: Erprobungsklausel und Stand der Technik Klausel)
  • Weltweiter Versicherungsschutz incl. USA, das heißt keine Einschränkung des Geltungsbereichs nur auf bestimmte Länder
  • Im Versicherungsfall gilt weder eine Beschränkung auf elektronischen noch auf personenbezogenen Daten (größtmögliche Definition des Versicherungsfalls)
  • Mitversicherung von vertraglichen Haftungsansprüchen zusätzlich zu gesetzlichen Haftungsansprüchen.
  • Für ungezielte Angriffe gilt kein Ausschlusstatbestand in den Versicherungsbedingungen.
  • Experten-Team welche im Krisen- bzw. Schadenfall kompetente Unterstützung bieten.